Aktionsbündis Urkantone und Politbeobachter lancieren gemeinsam Abstimmungskampagne

Wir sind grundsätzlich für Digitalisierung, kritisieren jedoch:
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Die fehlende Freiwilligkeit der E-ID. Diese müsste im Gesetz verankert sein.
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Die E-ID führt zu einem Smartphonezwang und benachteiligt dadurch jene, die ein Recht auf analoges Leben wollen.
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Keine E-ID bedeutet bald, keinen Zugang zu Social-Media und Internet Angeboten.
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Das E-ID-Gesetz ermöglicht Zusatzgebühren für Schalterbesuche. Dies diskriminiert Menschen, die kein Smartphone haben.
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Nutzen? Schon 2021 wurde die E-ID laut gfs.bern abgelehnt, weil die Stimmbürger keinen Nutzen erkennen konnten. Daran hat sich nichts geändert: Nutzen? Keiner!
Deshalb sagen wir NEIN zur E-ID am 28. September
…und lancieren schweizweite Aktionen:
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Hohlkammerplakate
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Online-Kampagne
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Flyerverteilung
Wie stark unsere Nein-Kampagne ist und ob die E-ID angenommen oder abgelehnt wird, entscheidest auch Du!
Mitmachmöglichkeiten:
Persönliches Social-Media-Bild
Bekenne Farbe gegen die E-ID. Erstelle Dein ganz persönliches Social-Media-Bild und poste dieses auf Social-Media.
Online Werbung
Läuft in den Kantonen mit den tiefsten Nein-Stimmen bei der letzten E-ID-Abstimmung. Mit weiteren Spenden können wir die Online-Werbung auf weitere Kantone ausweiten.

Finanzielle Unterstützung
Eine Spende von 20 Fr. ermöglicht uns den Druck von 350 Flyer.
Mit 50 Fr. erreichen wir 3.000 politisch interessierte Menschen mit unserer Online-Kampagne.
Mit 200 Stutz können wir 30 Hohlkammerplakate drucken und aufhängen.
Spenden welche bis am 20. September beim Aktionsbündnis Urkantone eingehen, werden für die Kampagne für ein NEIN zur E-ID eingesetzt.

«Strafgebühren» statt Freiwilligkeit. E-ID führt zu Smartphonezwang und Ausweispflicht im Internet
Wohin die «freiwillige Nutzung» führt, sieht man anhand der E-ID in Österreich. Kürzlich wurde einer Lehrerin fristlos gekündigt, weil sie die Austria-ID nicht benutzen wollte. Auch in Österreich wurde Freiwilligkeit versprochen, aber nicht gesetzlich garantiert. Wer glaubt noch an den Osterhasen?

Die E-ID-Daten werden den Tech-Konzernen auf dem Silbertablett serviert
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Zur Verifizierung aller Social-Media-Profile wird künftig eine E-ID erforderlich sein. Keine E-ID: kein Zugang zu Social-Media.
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Im Fall von Tiktok landen die Personendaten der Schweizer E-ID bei einer Benutzerverifizierung beim chinesischen Staat

Fragwürdiger Nutzen für teures Projekt
- Ein Hauptargument hat sich seit der letzten Abstimmung nicht verändert: der vernachlässigbare und fragwürdige Nutzen der E-ID.
- Für Behördendienstleistungen wie einen Betreibungsregisterauszug gibt es bereits gute Logins wie AGOV. Diese funktionieren meist mit Zwei-Faktor-Authentifizierung. Auch im Internet besteht kein Bedarf für einen amtlichen Ausweis. Für Alterskontrollen im Alltag, etwa beim Alkoholkauf, ist eine herkömmliche ID weiterhin besser geeignet.
- Seit der letzten Abstimmung wurden über 100 Millionen Steuergelder in die Entwicklung der E-ID versenkt. Wird das Projekt umgesetzt, drohen trotz minimalem Nutzen, noch viel höhere Kosten.


