Buchrezension: Befreiungsschlag

Dieser Thriller, gespickt mit Liebe und Romantik wird Ihnen den Atem anhalten. Spannend und aufklärend zugleich.
Wir schreiben das Jahr 2048. Die UNO Weltregierung hat die Menschheit in festem Griff. In kleinen Stücken wurde die Freiheit abgeschafft mit den schönen Worten wie Nachhaltigkeit und Klimaschutz. Es herrscht das Sozialkreditsystem. Musterbürger können es auf die höchste Stufe 4 schaffen. Sie dürfen gutes, gesundes Essen konsumieren und kriegen hochangesehene Jobs. Wer aufmüpfig ist gegen das System bekommt einen Punkteabzug.
Mike, 30, gelernter IT Spezialist ist von Stufe 3 auf 2 herabgestiegen. Für ihn gibt es nur Arbeit in einem einfachen Beruf. Es bleibt ihm nur billiges, schlechtes Essen – Industrieprodukte und Insekten. Bargeld wurde längst abgeschafft. Das digitale Zentralbankgeld ist das einzige Zahlungsmittel weltweit. Alles was der Bürger kauft, wird streng kontrolliert.
Maria, eine 4-Sterne-Bürgerin, hat Erbarmen mit ihrem Schulfreund Mike und hinterlässt ihm oft etwas von ihrem guten Essen. Ganz unauffällig lässt sie es irgendwo liegen, um der strengen Überwachung zu entgehen. Überall gibt es Kameras und Drohnen. Maria, mutig und hilfsbereit, macht ihm zum Geburtstag ein Geschenk vom Schwarzmarkt, das das Leben der Menschheit in der Schweiz verändern soll.
UNO Generalsekretär, Thomas Stahlherz, kontrolliert seine Untertanen mit sadistischer Freude. Falls er Maria’s Besuch auf dem Schwarzmarkt entdeckt, riskiert sie Gefängnisstrafe mit brutaler Folterung.
Gibt es einen Ort, wo man sich der staatlichen Kontrolle entziehen kann? Ja, den gibt es. Eine Stadt unter dem Kanton Schwyz wurde von bodenständigen, mutigen Schwyzern gebaut. Ein heisses Eisen – wird sie unentdeckt bleiben?
Die Geschichte führt uns Jahrzehnte zurück, als dieser Machtapparat von langer Hand geplant wurde. «Ohne Sozialstaat würden die Armen verhungern» «Ohne Sozialstaat würde sich niemand um die Bedürftigen kümmern.» Diese Parolen sollen dem Bürger weis machen, dass es einen starken Staat braucht, der die Menschen unterstützt. Der räuberische staatliche Zwangsapparat wird dem Volk als barmherziger Sozialstaat verkauft. In den nächsten Jahrzehnten folgt die grosse Lüge: «Nationalstaaten sind zu schwach für die grossen Probleme unserer Welt.» Internationale Organisationen verschmelzen nach und nach zur globalen Regierung.
Gelingt Mike’s Plan, eine Zeitreise ins Jahr 2008? Ein freies Geldsystem in der Vergangenheit einzuführen wäre die Lösung zur Rückgewinnung der Freiheit.
Dank sei dem Autor, uns auf das Thema Freiheit zu sensibilisieren und diese nicht gleichgültig zu betrachten. Wer das tut, wird früher oder später in der Knechtschaft aufwachen. Der Geschichte folgen Anmerkungen zum Thema. Wir lernen geschichtliche Hintergründe kennen – eine echte Weiterbildung, ein Augenöffner.
«Befreiungsschlag» von Olivier Kessler ist erhältlich beim Liberalen Institut
