Neue Studie zu Covid-Impfkampagne: Wer waren die wahren Corona-Schwurbler?

Eine neue Studie stellt die Corona-Impfkampagne auf den Prüfstand. Die Ergebnisse widersprechen vielen früheren Annahmen. Wer also hat damals wirklich «geschwurbelt»?
Die jüngste Studie von John Ioannidis und Kollegen, veröffentlicht im Jama Health Forum.
Was bedeutet das konkret? Die anfänglichen Modellrechnungen, auf denen die aggressive «Pandemie der Ungeimpften»-Rhetorik basierte, waren maßlos übertrieben.
Die Anatomie einer Hexenjagd
Erinnern wir uns an die Forenbeiträge aus dem November 2021. Heute überflog ich ein Forum, in dem damals ein Nutzer schrieb: «Ich habe einfach nur noch eine wahnsinnige Wut auf diese ganzen Realitätsverweigerer und Ignoranten.» Ein anderer forderte, Ungeimpfte sollten für Tests zahlen müssen und sprach von «Unbelehrbaren», denen man es «gebetsmühlenartig» einbläuen müsse. Besonders erschreckend war die Forderung eines Universitätsrektors, der Studierenden nahelegte, die Universität zu verlassen, wenn sie Impfungen hinterfragten.
Was geschah also? Diese wissenschaftlichen Einwände wurden ignoriert, ihre Vertreter als «Schwurbler» diffamiert.
Plädoyer für eine neue Debattenkultur
Wir brauchen eine Debattenkultur, die wissenschaftliche Unsicherheit aushält, unterschiedliche Meinungen respektiert und vor allem: Die auf Fakten basiert statt auf Angst. Eine Kultur, in der ein CEO wie der von Merck, der 2020 vor übersteigerten Impfhoffnungen warnte, nicht als Außenseiter gilt, sondern als besonnene Stimme gehört wird.
